Damit die Puste nicht ausgeht

Druckluft ist nach wie vor der wichtigste Energieträger, um in automatisierten Maschinen auf sehr einfache Art und Weise etwas in Bewegung zu versetzen, etwa zum Transport von Granulat, zum Ausblasen fehlerhafter Teile oder zur Betätigung von Kolbenstangen, um nur wenige Beispiele zu nennen.

 

Wie kostengünstig sich etliche Applikationen mit Hilfe komprimierter Luft auch lösen lassen, nachteilig bleibt jedoch immer der hohe Kostenfaktor der Drucklufterzeugung, wobei durchschnittlich 95% der aufgewendeten Arbeit bis zur eigentlichen Einsatzstelle verloren gehen.

 

Um solche Verluste zu verringern, stets den Überblick über den Druckluftverbrauch zu behalten und auch die Wartungsintervalle eines Druckluftsystems perfekt einzuplanen, stellt ipf electronic mit den SL89 und SL95 eine neue Familie von Strömungssensoren zur Druckluftverbrauchsmessung vor. Diese Sensoren sind mit Messaufnehmern in Edelstahl und Prozessanschlüssen von R1/4" bis R2" verfügbar. Mit Luftströmungen bis zu 1195m³/h, die auch gerne Temperaturen von bis zu 110°C haben dürfen, erfassen die kalorimetrischen Messsysteme den Luftdruckverbrauch mit einer Genauigkeit von ±1,5% vom Messwert sowie ±0,3% vom Endwert. Zur Auswertung integrieren die Lösungen einen 4-20mA-Treiber sowie eine RS-485 Schnittstelle. Alternativ hierzu lässt sich der Luftverbrauch aber auch einfach über den frei einstellbaren Impulsausgang ermitteln.