Flexibel durch IO-Link: OT43

Häufig muss in Anwendungen der Abstand eines Objektes mithilfe eines Sensors bestimmt werden. Hierzu ist ein Sensor mit Analog-ausgang erforderlich. In diesem Zusammenhang ist es manchmal zudem hilfreich, den Messbereich des Sensors an die Gegebenheiten anzupassen, damit der komplette analoge Strom- bzw. Spannungshub auch für kleinere Bereiche genutzt werden kann.

 

Zur Bestimmung des Abstands bei großen Objekten sind Ultraschall-sensoren zumeist die erste Wahl. Sind jedoch kleine Teile zu erfassen oder aber hohe Auflösungen gefordert, dann ist das eigentlich eine Aufgabe für Lasersensoren. Allerdings sind solche Geräte aufgrund ihrer aufwändigen Technik sehr teuer.

 

Als echte Alternative hierzu bietet ipf electronic die Rotlichtsensoren OT430025 (Ausgang 0-10V) und OT430070 (Ausgang 4-20mA) an. Die Sensoren verfügen über eine Sende-LED mit punktförmigem Lichtfleck, dessen Durchmesser 8mm beträgt. Der Messbereich liegt zwischen 50 und 400mm, die Auflösung variiert zwischen 0,1 und 1mm, je nachdem in welchem Bereich gemessen wird. Im normalen Betrieb ist der Messbereich nicht veränderbar. Mithilfe eines IO-Link-Masters (z.B. VY000005) lassen sich die Geräte jedoch noch flexibler parametrie-ren, als man es im Grund von Lasertastern gewohnt ist.

 

Mithilfe der Software zu den OT43 kann anstelle der Ermittlung des Abstands über den Analogausgang (Einsatz einer externen Anzeige notwendig) der Abstand zu einem Objekt auch direkt visualisiert werden. Anfang- und Endpunkt des Messbereiches können unmittelbar als Zahlenwert eingegeben oder mithilfe der Teachfunktion eingelernt werden. Das ist sogar im laufenden Betrieb möglich. Darüber hinaus ist auch der Schaltpunkt des Alarmausgangs parametrierbar. Weil das Empfängersignal ständig überprüft wird, kann IO-Link auch die Signalgüte und damit eine eventuelle Verschmutzung erkennen.

 

Sollte ein Gerät im laufenden Betrieb tatsächlich mal einen Defekt haben, ist der Austausch sehr einfach. Wenn die Parameterdaten gespeichert sind, lassen sie sich problemlos, ohne erneutes Einlernen des Messbereichs und somit ohne größere Produktionsunterbrech-ungen, auf das Ersatzgerät übertragen.