Schön aber scharf - nicht erkennen und schon gar nicht anfassen

Jeder kennt die kleinen, zwar meist spitzen und scharfen, dennoch ansehnlichen Hinterlassenschaften eines Fräsers oder Bohrers, die mit sanfter Gewalt ihr Tagewerk verrichten. Die als Späne bekannten Abfälle, die zwangsläufig entstehen, wenn aus einem Eisenrohling ein neues Produkt wird, sind an ihren Sammelstellen nicht umsonst häufig mit „schön, aber scharf“ gekennzeichnet. Aber nicht nur für ungeschützte Hände sind die graubläulich schimmernden Überbleibsel unangenehm. Dank ihrer perfektionierten Flugeigenschaft ist eine Abfrage innerhalb einer zerspanenden Maschine kaum störungsfrei durchzuführen. Das Bohrwasser trägt schlussendlich mit dazu bei, dass die kleinen Teufel in jeder Ritze zu finden sind.

 

Für eine Bauteilabfrage ist ein induktiver Sensor genau das richtige. Er ist robust genug, um in einer derartigen Umgebung lange zu überstehen. Aber wie soll die Abfrage sicher funktionieren, wenn ein solches Gerät auch auf die lästigen Metallspäne reagiert?

 

ipf electronic hat hierfür eine Lösung parat. Zwei nicht-bündige Sensoren in den Bauformen M12 und M18, namentlich IO12012F und IO18012F, haben die nützliche Eigenschaft, vorbeifliegende oder sich  vor dem Sensorkopf sammelnde Späne einfach zu ignorieren. Einer ungestörten Bauteil-abfrage steht demnach nichts mehr im Wege. Der Anschluss erfolgt über einen 4-poligen Standardsteckverbinder M12. Die Sensoren stellen jeweils einen pnp Schließerausgang zur Verfügung und sind außerdem auch noch IO-Link fähig.