Digitale Pressemappe zur Motek 2024 in Stuttgart

Die 42. internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung Motek (gemeinsam mit der 17. Bondexpo) hat in diesem Jahr die zukunftsfähige und effiziente Automatisierung im Fokus. Vom 8. bis 11. Oktober werden sich die Fachbesucher in Stuttgart u.a. darüber informieren, wie sich Fertigungsabläufe noch weiter optimieren lassen. Vor diesem Hintergrund wird der Sensorspezialist IPF aus Altena erneut auf dem Stand 7325 in Halle 7 eine ganze Reihe an Neuheiten präsentieren: z. B. eine einfach zu implementierende und jederzeit skalierbare Lösung für das Energiemonitoring und die Produktions-/Prozessdatenerfassung, ein optisches und damit berührungslos arbeitendes Wegmesssystem, das mehr kann, als es der Name verspricht oder einen neuen "Blaulichttaster", der Objekte selbst bei kritischen Materialoberflächen sicher detektiert, um nur wenige Beispiele zu nennen.

 

Die wesentlichen Produkt-Highlights von IPF zur Motek wurden in der nachfolgenden digitalen Pressemappe zusammengefasst.

 

1. Einfacher Einstieg mit IPF-System

Lösungen zur Erfassung von Energieverbräuchen und Produktions-/Prozessdaten

 

Unkompliziert, wirtschaftlich, nachhaltig: Das IIoT-Gateway BY000002 von IPF ermöglicht mit wenig Aufwand die Implementierung eines Systems für das Energiemonitoring und/oder von Lösungen zur Erfassung von wertvollen Produktions- sowie Prozessdaten. Flankierend hierzu stellt der Sensorspezialist aus dem Sauerland nun die Module AB000008 und AB000009 bereit.

 

Das auf Open Source-Software basierende smarte Gateway mit ARM-Prozessor von IPF ist eine herstellerunabhängige Plattform zur Da-tenerfassung mit hoher Kompatibilität zu allen derzeit im Markt verfügbaren Hardware- und IT-Systemen. Ein Linux-basiertes Betriebssystem als auch ein über Standardbrowser abrufbarer Webclient zur Aufbereitung und Visualisierung der Daten auf einem individuell konfigurierbaren Dashboard (Grafana) sind feste Bestandteile der Lösung.

 

Für den direkten Sensoranschluss verfügt das BY000002 u.a. über sechs programmierbare I/Os und bis zu vier Analogeingänge sowie als alternative Anschlussmöglichkeit über eine Modbus-Schnittstelle. Darüber hinaus bietet das Gateway eine Reihe an weiteren Schnittstellen (z. B. 100MbE/GbE, CAN, RS485, USB2.0 Host, USB2.0 Device) und unterstützt zahlreiche Netzwerkprotokolle.

 

Um in den Bereichen Energiemonitoring und/oder Produktionsdatenerfassung Energiemesswerte aufnehmen zu können, stellt IPF nun das Energiemessmodul AB000008 vor. Das Modul wird per Ethernet oder Backplane-Bus an das Gateway angeschlossen und dient in Kombination mit Stromwandlern von IPF zur kontinuierlichen Messung und Auswertung von Energieverbräuchen (z. B. Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Energie usw.) in 1- und 3-Phasennetzen. Damit eignet sich das AB000008 ideal für die Energieüberwachung bspw. von Maschinen, Anlagen und Druckluftkompressoren. Das Energiemessmodul lässt sich einfach per LAN, WLAN oder LTE in ein Netzwerk integrieren und durch zahlreiche Softwareschnittstellen an übergeordnete Systeme anbinden.

 

Eine ideale Ergänzung ist außerdem das AB000009, das ebenfalls per Ethernet oder Backplane-Bus mit dem IIoT-Gateway verbunden wird und damit die Anzahl an Geräteschnittstellen (12 x digital-IN / 6 x digital-OUT / 6 x analog-IN / 2 x analog-OUT) entscheidend erweitert, falls die I/Os auf dem Gateway nicht ausreichen sollten. Hierbei sind bis zu zehn Erweiterungsmodule an einem Gateway möglich. Darüber hinaus ist das AB000009 in der Lage, als Einzelgerät und „Datensammler“ zur arbeiten, wenn bereits ein System zur Signalverarbeitung und -visualisierung vorhanden ist. In allen anderen Fällen übernimmt das IIoT-Gateway von IPF diese Aufgaben.

 

Zusätzlich zum IIoT-Gateway und den Modulen bietet IPF eine große Bandbreite an Sensorlösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche an, darunter für Druckluftverbrauchsmessungen, Füllstandmessungen, zur Stückzahlerfassung inkl. IO- und NIO-Teile, und, und, und.

 

Mit den aktuellen Lösungen von IPF wird es jetzt noch einfacher, ein wirksames System für das Energiemonitoring und/oder die Produktions-/Prozessdatenerfassung aufzubauen, das sich jederzeit bedarfsspezifisch erweitern lässt, um u.a. Energieverbräuche zu senken, die tatsächliche Kapazitätsauslastung einer Produktion durch höhere Transparenz zu ermitteln und letztendlich nachhaltig Kosten zu senken.

 

2. Weitaus mehr als berührungslose Wegmessung

Neue parametrierbare Systemlösung von IPF

 

Mit dem VO330570 stellt IPF ein optisches Wegmesssystem vor, das weitaus mehr kann, als es der Name vermuten lässt.

 

Der inkrementale Sensor mit einer Tastweite von 15 bis 60mm erfasst berührungslos und damit ohne Schlupf alle bewegten Objekte unabhängig von Material oder Farbe. Da das Gerät mit Infrarotlicht der Laserklasse 1 arbeitet, sind bei der Installation keine besonderen Schutzvorkehrungen erforderlich. Aufgrund der sehr hohen Abtastrate von 0,9 Millisekunden eignet sich der VO330570 insbesondere für die Detektion von Materialien in sehr schnelllaufenden Prozessen. Doch die Lösung kann noch weitaus mehr.

 

Parametriert wird der Sensor über eine kostenfreie PC-Software, wobei die Einheiten Impulse/mm, m/min und mm zur Verfügung stehen. Bleibt der VO330570 während des Betriebs mit dem PC verbunden, ermittelt die Software auch die Verfahrgeschwindigkeit des erfassten Objektes. Zusätzlich integriert die Lösung von IPF einen Drehgeberausgang, der zwei um 90 Grad phasenversetzte Rechtecksignale A/B liefert, sodass sich durch Anschluss eines Zählers zudem ein Verfahrweg anzeigen lässt.

 

Über einen weiteren Schaltausgang ist es darüber hinaus möglich, für eine vordefinierte Distanz (z. B. alle 50mm) jeweils einen Nullpunkt zu parametrieren, um bspw. einen Zähler zurückzusetzen oder das Signal in einer SPS zu verarbeiten, etwa zur Ansteuerung eines automatisierten Zuschnitts von Bandmaterialien. Der zweite Ausgang ist außerdem als Alarmausgang parametrierbar, wodurch sich die Prozesssicherheit bei der Weg- und Winkelmessung durch den VO330570 nochmals entscheidend erhöht.

 

3. Kompakt, wirtschaftlich und flexibel

Neuer Taster mit Hintergrundausblendung von IPF

 

Mit dem OTQ80576 hat IPF einen weiteren optischen Taster im Kompaktformat mit 8mm Breite und 21mm Höhe ins Programm aufgenommen, der sich als wirtschaftliche Alternative für vergleichbare Geräte in größerer Bauform anbietet.

 

Der mit einer PIN-Point-LED (Wellenlänge 644nm) ausgestatte Sensor erzeugt einen kleinen Rotlichtpunkt. Die Tastweite ist in einem Bereich von 3mm bis 132mm einstellbar. Weiterhin verfügt der Taster über eine Hintergrundausblendung und ermöglicht somit eine nahezu von der Farbe und Oberfläche eines Objektes unabhängige, sichere Detektion.

 

Die Einstellung der Tastweite erfolgt entweder per Teach-In oder IO-Link. Für das Teachen stehen sowohl ein dynamischer Modus zur Erfassung von sich bewegenden Objekten und ein statischer Modus zur Detektion ruhender Objekte zur Verfügung. Dank IO-Link-Schnittstelle lässt sich der OTQ80576 zudem sehr flexibel auf die jeweiligen Anforderungen einer Applikation parametrieren. Hierzu gehören verschiedene Hystereseeinstellungen, die Einstellung einer Zeitverzögerung oder Impulsverlängerung, eines Zählers mit Resetfunktion sowie die Wahl zwischen einer Grenz- oder Fensterfunktion im Betrieb, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Darüber hinaus ist via IO-Link u.a. die Messwertqualität und damit das Reflexionsverhalten des optischen Tasters in einer konkreten Anwendung ersichtlich.

 

Der OTQ80576 im robusten Industrie-Kunststoffgehäuse (Schutzklasse IP67) ist für Umgebungstemperaturen von -25 °C bis +60 °C ausgelegt. Der elektrische Anschluss erfolgt mit einem vierpoligen M8-Kabelstecker. Für die Montage ist außerdem ein flexibel justierbarer Kugelgelenkhalter (AY000116) erhältlich.

 

4. Sichere Detektion selbst bei kritischen Materialoberflächen

Der „Blaue“ von IPF bekommt Verstärkung

 

Objekte, die nur sehr wenig Licht auf den Empfänger eines Sensors reflektieren, lassen sich in der Regel nur schwer detektieren. Tief-schwarze Teile sowie glänzende oder transparente Objekte stellen somit Lichttaster häufig vor große Herausforderungen, sodass nicht immer ein stabiler Prozess gewährleistet ist. Triftige Gründe, warum IPF im letzten Jahr den optischen Taster OT340571 mit IO-Link ins Portfolio aufgenommen hat und diesen Produktbereich nun erweitert.

 

Das Ansprechverhalten des OT340571, der einen punktförmigen Blaulichtspot erzeugt, ist völlig unabhängig von der Form, Farbe und Struktur der zu detektierenden Objekte, wodurch er sich innerhalb seiner Reichweite von 10mm bis 200mm im Vergleich zu herkömmlichem Rotlichttastern durch eine deutlich höhere Prozesssicherheit auszeichnet. Der vielfältige Erfolg des robusten Tasters in der Praxis hat IPF dazu veranlasst, das Produktsegment um zwei weitere Taster mit Blaulichtquelle zu erweitern.

 

Der OTQ80571 (Reichweite 10mm bis 100mm) mit Push-Pull-Schaltausgang erzeugt einen linienförmigen Blaulichtfleck und punktet durch sein robustes, glasfaserverstärktes Kunststoffgehäuse (Schutzklasse IP67) und seine sehr kompakten Abmessungen von 26x15x8,2mm, die insbesondere bei beengten Einbauverhältnissen entscheidende Vorteile bieten. Wie der OT340571 verfügt auch der OTQ80571 über eine Hintergrundausblendung für eine nahezu von der Objektoberfläche unabhängige Detektion, die sich präzise per Teach-In oder über die integrierte IO-Link-Schnittstelle einstellen lässt. Der Anschluss des Tasters erfolgt über einen M8-Kabelstecker.

 

Der ebenfalls mit Hintergrundausblendung ausgestattete OT230321 (Schutzklasse IP67) überzeugt u.a. durch seine beachtliche Reichweite von bis zu 1200mm. Der Erfassungsbereich ist einfach mittels Potentiometer einstellbar. Über einen Steuereingang kann der Schaltausgang als Öffner oder Schließer konfiguriert werden. Eine weitere Besonderheit des OT230321 ist der um 270° drehbare M12-Anschlussstecker, der eine variable Montage des Lichttasters ermöglicht.

 

5. Lasersensor-Familie von IPF erhält Zuwachs

Drei hochpräzise Systeme mit Reichweiten bis 30m

 

Die Familie an hochpräzisen Lasersensoren von IPF hat Zuwachs erhalten. Die mit punktförmigem Rotlicht (Laserklasse 1) arbeitenden Lasertriangulations-Sensoren mit Hintergrundausblendung für die nahezu oberflächenunabhängige Objekterfassung überzeugen u.a. durch ihre kompakten Bauformen (42,3mm x 10,8mm) sowie hohen Reichweiten.

 

Angeboten werden die neuen Systeme in drei Varianten:

als Taster (PT310370) mit einer Tastweite von 10mm bis 500mm,

als Reflexlichtschranke (PR310370) mit einer Reichweite von 100mm bis 12.000mm und als Einweglichtschranke (PY310370), die einen beachtlichen Schaltabstand von bis zu 30m erzielt.

 

Die Empfindlichkeit und die von hell- auf dunkelschaltend umschaltbare Schaltfunktion des PNP-Ausgangs lassen sich über im Gehäuse integrierte Potentiometer einstellen. Zwei ebenfalls integrierte LEDs vereinfachen die Montage sowie Justage der Geräte und zeigen im Betrieb den Sensorstatus an. Der elektrische Anschluss der Lasersensoren erfolgt über einen M8-Steckverbinder.

 

6. Hochpräziser Radarsensor für berührungslose Füllstandabfragen

Neue Lösung komplettiert umfassendes Portfolio von IPF

 

IPF verfügt über ein umfassendes Portfolio an Sensorlösungen für medienberührende und berührungslose Füllstandabfragen. Der neue FR900020 komplettiert nun dieses sehr breitgefächerte Angebot um ein Gerät mit Radartechnologie.

 

Der berührungslos und damit verschleißfrei arbeitende FR900020 funktioniert nach dem Laufzeitverfahren. Hierbei sendet das Gerät periodisch ein Radarsignal mit linear auf- und absteigender Frequenz und über die Zeit gleichbleibender Änderungsrate aus, das von einem flüssigen Medium reflektiert wird. Über die Laufzeitverschiebung und die Frequenzabweichung des reflektierten Radarsignals wird schließlich der Füllstand in einem Behälter ermittelt.

 

Der neue Radarsensor FR900020 von IPF ist insbesondere eine echte Alternative für Applikationen, in denen optische Sensoren oder Ultraschallsensoren aufgrund von Umgebungsbedingungen wie z. B. Temperatur, Gas oder Dampf, Über-, Unterdruck oder Vakuum sowie Staub und störendes Fremdlicht an ihre Grenzen stoßen. Deutliche Vorteile im Vergleich zu Ultraschallsensoren bietet der Radarsensor bspw. bei der Füllstandkontrolle von Medien, auf denen sich Schaum bilden kann. Darüber hinaus ermöglicht der Radarsensor u.a. auch die Detektion durch einen Kunststoffdeckel hindurch, der etwa als Behälterabdeckung oder Schutzfenster dient.

 

Der FR900020 in Schutzklasse IP67 und IP69k mit M12-Steckverbinder überzeugt durch eine sehr kurze Ansprechzeit von 0,03ms, einer hohen Reichweite von bis zu 10m und einer hohen Fokussierung des Radarsignals mit einem Öffnungswinkel von lediglich 6°. Der Sensor mit einem Gehäuse aus Edelstahl sowie Chrom-Nickel-Stahl ist unempfindlich gegenüber Schmutz oder Feuchtigkeit und ist für Medien-temperaturen von -50° C bis +85° C ausgelegt.

 

 

7. Druckluftverbrauch senken!

Lösung von IPF macht teure Verschwendung sichtbar

 

Druckluft ist eine wertvolle und damit teure Ressource, die aber immer wieder in sehr vielen Unternehmen aufgrund von Leckagen in Verbrauchsnetzen verschwendet wird. Da hierdurch hohe jährliche Zusatzkosten entstehen, lohnt eine Investition in das Leckagesuchgerät UY000003 von IPF, denn durch die Ortung und Behebung von Leckagen lassen sich bis zu 42 Prozent der Gesamteinsparpotenziale in Druckluftsystemen heben. Das UY000003 kann in diesem Zusammenhang Leckagen für eine exakte Ortung und Dokumentation sogar visualisieren.

 

Aus einer Undichtigkeit ausströmende Druckluft erzeugt Ultraschallwellen. Richtet man das Gerät mithilfe der integrierten Kamera und des Farbdisplays auf einen Bereich mit einem mutmaßlichen Leck, werden diese Wellen mithilfe eines Schalltrichters gebündelt, über ein Mikrofon aufgezeichnet, in hörbare Frequenzen gewandelt und an einen Kopfhörer übertragen.

 

Das UY000003 ist aufgrund einer UltraCam und 30 digitalen MEMS-Mikrofonen im Schalltrichter in der Lage, die Leckage über das Farbdisplay farbig darzustellen und somit zu visualisieren. Die Leckageortung in dunkleren Umgebungen wird zudem durch fünf zusätzliche LEDs am Trichter unterstützt. Alle aufgezeichneten Daten und Bilder lassen sich anschließend auf einen PC übertragen und mit der zugehörigen kostenfreien Software, die auch ein Reportingtool gemäß ISO 50001 enthält, dokumentieren.

 

Das Leckagesuchgerät von IPF bieten die Möglichkeit, Undichtigkeiten auch während der regulären Arbeitszeiten und somit in lauten Umgebungen aufzuspüren, da störende Geräusche bei der Ortung zuverlässig ausgeblendet werden. Die Lösungen im handlichen Kofferset eignen sich u.a. für die Leckagesuche an Druckluft-, Gas-, Dampf- und Vakuumanlagen sowie Kondensatableitern, Dichtungen und Verbindungen.

 

Weiterführende Links

IoT Gateway BY000002

Erweiterungsmodul AB000008

Erweiterungsmodul AB000009

Wegsensor VO330570

Taster optisch OTQ80576

Befestigungskit AY000116

Blaulichttaster OT340571

Blaulichttaster OTQ80571

Blaulichttaster OT230321

Lasertaster PT310370

Reflexlichtschranke PR310370

Einweglichtschranke PY310370

Füllstandsensor FR900020

Leckagesuchgerät UY000003

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